FÖRDERMITTEL

Ohne Einhaltung der DIN-Normen:

  • Pflegeversicherungen: Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bis 4000€ (Voraussetzung: Notwendigkeitsbescheinigung erforderlich) – bei mehreren pflegebedürftigen Menschen in einem Haushalt sind auch höhere Beträge möglich.
  • Krankenkassen: Problemlos ohne normgerechtes Bauen erhältlich sind die über eine Hilfsmittelverordnung von der Krankenkasse finanzierte Toilettensitzerhöhung, Stützklappgriffe, ein mobiler Duschhocker, eine Decken-Bodenstange oder ein Badewannenlift. (Voraussetzung: Verordnung des Facharztes nötig)
  • Soziahilfeträger: Menschen, die von Arbeitslosengeld II leben, können über die zuständige Behörde einen Antrag auf behindertengerechten Umbau des Badezimmers stellen. (Voraussetzung: Gesundheitsamt muss Bedarf bestätigen)

Förderungen, die sich an den DIN-Normen orientieren:

 

  • KfW-Programm für altersgerechtes Umbauen oder Investitionszuschüsse: Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet entweder einen Kredit (Programm 159) in der Höhe von bis zu 12,5 Prozent der Kosten und maximal 6250€ (Programm 455).
  • Wohnbauförderprogramme der Bundesländer: Jedes Bundesland hat eigene Richtlinien, was das behindertengerechte Bauen und Umbauen betrifft.

Fördermittel sind immer von den aktuell freigegebenen Haushaltsmitteln abhängig. Gerne können Sie ich bei den entsprechenden Internetseiten informieren, welche Zuschüsse derzeit möglich sind. Oder vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Fachberatern.